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13.06.2012, 12:10 Uhr
Spannende Diskussion zum Thema "Kleinkindbetreuung - auf dem Weg in eine gefestigte Zukunft"
Trotz der Fussball-EM hatten sich gestern rund 20 interessierte Gäste im CDU-Haus eingefunden, um dem Vortrag der Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages, Frau Astrid Vockert MdL, zu folgen.
Als Einleitung berichtete der jugendpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Martin Weißeno, über die aktuelle Situation in Braunschweig. Braunschweig ist mit einer aktuellen Betreuungsquote von 31%, die im Jahr 2013 auf 38,3% und im Jahr darauf auf über 40% steigen soll, sehr gut aufgestellt. Die Ausgaben für den Bereich "Kinderbetreuung" haben sich in den Jahren von 2001 bis 2011 mehr als verdoppelt.
Ob dieses ausreichen wird, um den Rechtsanspruch sicherzustellen, vermag man jedoch noch nicht zu sagen, da hierfür die Bedarfe noch genauer ermittelt und analysiert werden müssen.
Frau Vockert berichtete dann über die sehr differenzierte Situation im Land und brachte die frohe Kunde von zwei neuen Programmen, die insgesamt ein Volumen von 53 Mio. Euro haben, die den Kommunen zum weiteren Ausbau von Plätzen im Krippenbereich und bei Tagespflegepersonen zur Verfügung gestellt werden, mit.
Sie machte dabei auch deutlich, dass es nicht nur um die Betreuung der Kinder geht, sondern die Kindertagesstätten auch einen Bildungsauftrag haben. Die Landesregierung hat hierfür einen "Orientierungsplan" auch für die Krippen verabschiedet.
Frau Vockert betonte, dass für sie die dritte Betreuungskraft gerade in Krippen sehr wichtig wäre und dass sie sich dafür einsetzen wird. Gerade in diesem Bereich ist es für die Kinder wichtig, eine feste Bezugsperson zu haben.
Sie wünschte sich grundsätzlich eine viel bessere Anerkennung für die Erzieherinnen und Erzieher, aber auch für die Tagespflegepersonen, die einen so wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Es ergab sich im Anschluss unter der Moderation des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Carsten Müller eine spannende Diskussion mit den Gästen, die viele Anregungen, sowohl für die kommunale, als auch für die Landespolitik, mitbrachten.
Man war sich sehr schnell einig, dass man sich nicht nur um die Kinder unter drei Jahren kümmern muss, sondern auch weiterhin der Ausbau der Betreuungsplätze und Zeiten in den Kindergärten und auch in Ganztagsgrundschulen und in der Schulkindbetreuung sehr wichtig ist.
Auch hier ist Braunschweig sehr gut aufgestellt, unter anderem mit den Ganztagsgrundschulen nach dem sog. "Braunschweiger Modell".
Die Debatte hätte man sicherlich noch stundenlang weiterführen können, doch alle Beteiligten waren sich sicher, dass man auf einem guten Weg ist und das dieses sicherlich nicht die letzte Veranstaltung zu diesem Thema war, da es viele Herausforderungen noch gemeinsam zu bewältigen gilt.
Ob dieses ausreichen wird, um den Rechtsanspruch sicherzustellen, vermag man jedoch noch nicht zu sagen, da hierfür die Bedarfe noch genauer ermittelt und analysiert werden müssen.
Frau Vockert berichtete dann über die sehr differenzierte Situation im Land und brachte die frohe Kunde von zwei neuen Programmen, die insgesamt ein Volumen von 53 Mio. Euro haben, die den Kommunen zum weiteren Ausbau von Plätzen im Krippenbereich und bei Tagespflegepersonen zur Verfügung gestellt werden, mit.
Sie machte dabei auch deutlich, dass es nicht nur um die Betreuung der Kinder geht, sondern die Kindertagesstätten auch einen Bildungsauftrag haben. Die Landesregierung hat hierfür einen "Orientierungsplan" auch für die Krippen verabschiedet.
Frau Vockert betonte, dass für sie die dritte Betreuungskraft gerade in Krippen sehr wichtig wäre und dass sie sich dafür einsetzen wird. Gerade in diesem Bereich ist es für die Kinder wichtig, eine feste Bezugsperson zu haben.
Sie wünschte sich grundsätzlich eine viel bessere Anerkennung für die Erzieherinnen und Erzieher, aber auch für die Tagespflegepersonen, die einen so wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Es ergab sich im Anschluss unter der Moderation des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Carsten Müller eine spannende Diskussion mit den Gästen, die viele Anregungen, sowohl für die kommunale, als auch für die Landespolitik, mitbrachten.
Man war sich sehr schnell einig, dass man sich nicht nur um die Kinder unter drei Jahren kümmern muss, sondern auch weiterhin der Ausbau der Betreuungsplätze und Zeiten in den Kindergärten und auch in Ganztagsgrundschulen und in der Schulkindbetreuung sehr wichtig ist.
Auch hier ist Braunschweig sehr gut aufgestellt, unter anderem mit den Ganztagsgrundschulen nach dem sog. "Braunschweiger Modell".
Die Debatte hätte man sicherlich noch stundenlang weiterführen können, doch alle Beteiligten waren sich sicher, dass man auf einem guten Weg ist und das dieses sicherlich nicht die letzte Veranstaltung zu diesem Thema war, da es viele Herausforderungen noch gemeinsam zu bewältigen gilt.
aktualisiert von Henrik Grotjahn, 13.06.2012, 12:17 Uhr
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